Ding, ding, ding! Willkommen, junger Nachfolger, bei diesem Detektivspiel, das die dunkelsten Geheimnisse von Astropolis lüftet. Ganz wie im Spin-off „Wuschel-Abenteuercrew“ der klassischen Romanreihe „Wuscheldetektiv“ habe ich die von mir gesammelten Hinweise in zwei Teile aufgeteilt. Nur wer beide Prüfungen abschließt, verdient sich das Recht, mein Werk zu erben. Natürlich ist dies auch eine Gelegenheit, eine letzte Chance, umzukehren, bevor du die Wahrheit erfährst und dir kein Ausweg mehr bleibt.
Während des jüngsten Eisengrab-Vorfalls wurde ein als „Tartarion“ bekanntes Grenzfestungsschiff zerstört und eine gewaltige Anzahl an Verletzten nach Astropolis gebracht. Selbst mit der medizinischen Unterstützung der Technologie-Abteilung erlagen letztendlich fast hundert Personen ihren Verletzungen. Was das Ganze umso beunruhigender macht, ist die Geist-Umwandlungsrate unter den Verstorbenen: schockierende 100 %.
Als die Untersuchung voranschritt, kamen immer mehr Dinge ans Licht:
1. Vor fünf Jahren begannen Imagenaes, Kreaturen, die eigentlich Planarcadia vorbehalten sein sollten, in Astropolis aufzutauchen. Dieser Durchbruch soll auf ein von der Technologie-Abteilung durchgeführtes Experiment zurückgehen. Etwa zur gleichen Zeit begannen Geister in Astropolis zu erscheinen.
Basierend auf den in Planarcadia gesammelten Daten entstehen Geister durch einen Mechanismus, der sie von anderem imageniertem Leben unterscheidet, und zwar durch einen höchst ungewöhnlichen. Ohne menschliches Zutun ist die einzige plausible Schlussfolgerung, dass irgendwo in Astropolis ein Gerät existiert, das in der Lage ist, einen Phantasmond aus Planarcadia zu simulieren. Dieses strahlt nach außen in die Umgebung und löst die Anregung und Verankerung von Wunschkraft aus. Darüber hinaus muss dieses Experiment noch im Gange sein.
2. Nachdem in Astropolis in großem Maßstab Geister auftauchten, gründete die Abteilung für Talentmotivation das postmortale Beschäftigungszentrum. In den folgenden fünf Jahren stieg die Wahrscheinlichkeit für die Umwandlung von in Astropolis verstorbenen Mitarbeitern in Geister um das 12-Fache.
Geister sind in Astropolis zur billigsten Arbeitsressource geworden, genau die Art von Talenten, nach der die Abteilung für Talentmotivation sucht.
3. Die Tartarion, das am schwersten beschädigte Grenzfestungsschiff in der Schlacht gegen Eisengrab, erhielt vor ihrem Einsatz eine erhebliche Geldsumme aus unbekannter Quelle. Anschließend wurde jedes Besatzungsmitglied ebenfalls mit einer Auszahlung entschädigt, die die standardmäßigen Abfindungen bei Außerdienststellung weit überstieg.
Spekulation Eine oder mehrere Abteilungen haben, getrieben von Eigeninteressen, die Umwandlungsrate in Geister künstlich in die Höhe getrieben, damit die Geister den Zwecken der IFK dienen. Aber da die Erschaffung von Geistern zwangsläufig mit dem Tod einhergeht, ist dieser Mechanismus äußerst schwer zu quantifizieren, zumindest nicht öffentlich. Wenn das Geisterexperiment also eine große Anzahl an Proben erfordert, besteht dann eventuell die Möglichkeit, dass absichtlich massenhaft Todesopfer herbeigeführt wurden?
P. S. Das Essen im neuen Xianzhou-Lokal oben ist ziemlich gut.