Das Zeitalter des schwimmenden Schmieröls
Anscheinend ein Werk eines namenlosen Dichters aus der Antike, zu einer Zeit, als die Poesie im alten Benzaitengoku noch nicht ausgestorben war. Dies dürfte das Vorwort sein.

Das Zeitalter des schwimmenden Schmieröls

In einer Zeit, in der Sonne, Mond, Berge und Flüsse wie schwimmendes Schmieröl trieben,
hatte selbst der dunkle Himmel keinen Namen dafür.
Ein großer Wal, älter als die Götter,
gestrandet am Sternenstrand.
Dort begannen Bäume zu wachsen.

Menschen waren die Erde.
Es war bebender Schlamm,
der aus schmutzigem Blut geboren wurde.
Zum reinweißen Schnee aufblickend,
fanden wir Spiegel und Puder,
Rouge, Gewänder, Juwelen und Perücken.
In einer Zeit, in der Sonne, Mond, Berge und Flüsse wie schwimmendes Schmieröl trieben,
entzündeten wir trügerische Lampen auf der toten Erde,
und ließen das verrottende Schilfmoor wie einen Himmel voller Glühwürmchen erscheinen.

In einer Zeit des schwimmenden Schmieröls
war die Geschichte verfallen.
In einer Zeit des schwimmenden Schmieröls
war die erlesenste Sprache
noch nicht aus unseren Lippen geboren.