Eine Einführung in das Volk der Kappas aus der Feder von Sudscour, die zum Gedenken an diese uralte Imagenae-Spezies am Rande des Aussterbens geschrieben wurde.
Chroniken der Kappas
Äußeres Erscheinungsbild Der Körper eines Kappa besteht aus einem Rumpf, einem Kopf und Gliedmaßen. Es ist etwa so groß wie ein Menschenkind, besitzt einen flachen Mund wie ein Schnabel und einen harten Panzer wie eine Schildkröte auf dem Rücken. Sein gesamter Körper ist mit feinen Schuppen bedeckt, die im Sonnenlicht in einem algengrünen Farbton schimmern.
Ein Kappa hat eine flache Schale mit Wasser auf dem Kopf. Um seine Lebenskraft zu erhalten, muss es diese Schale stets gefüllt halten. Wenn das Wasser frisch und die Schale voll ist, strotzt es vor Energie und seine Schuppen glänzen. Wenn das Wasser verdunstet oder trüb wird, ermüdet es und verliert allmählich die Fähigkeit, sich zu bewegen.
Die Schwimmhäute zwischen den Fingern und Zehen eines Kappa lassen es wie der Wind durch das Wasser gleiten. An Land jedoch machen seine kurzen Beine ein Kappa tollpatschig und langsam, was bedeutet, dass Kappas nicht für weite Strecken geschaffen sind.
Lebensraum und Gesellschaft Kappas leben in der Regel in Familienverbänden, die über Flüsse und Seen verstreut sind. In ressourcenreichen Gebieten nahe Flussmündungen und großen Seen können sich größere Kappa-Siedlungen mit einer größeren Population bilden. Die Unterkünfte der Kappas werden aus Kieselsteinen und Wasserpflanzen gebaut und gewöhnlich auf langsam fließenden Flussbetten sowie in dicht mit Schilf bewachsenen, sumpfigen Niederungen errichtet.
Ein gesunder aquatischer Lebensraum ist für das Überleben der Kappas unerlässlich. Wenn Gewässer irreversible Schäden erleiden, sammeln die Kappas ihre Familien und begeben sich auf eine gefährliche Wanderung, in der Hoffnung, eine neue, saubere Wasserquelle als Lebensraum zu finden, bevor sie die Fähigkeit verlieren, sich fortzubewegen.
Wenn der Phantasmond zum Vollmond wird, pilgern die Kappas zur Quelle ihrer Gewässer und tanzen um das Spiegelbild des Mondes im Wasser, um gemeinsam zu feiern und zu jubeln. Dieses Ritual ehrt die Mutter der Imagenasis, die im Mondschein das erste Kappa von Ahatopia ins Leben gezeichnet hat. Von diesem Moment an war das gesamte Volk der Kappa-Imagenaes geboren.
Besondere Fähigkeiten Kappas sind für ihre Affinität zum Wasser bekannt. Sie sind in der Lage, Verunreinigungen, Giftstoffe und zerfallende Materie aus Gewässern zu absorbieren und so das Wasser zu reinigen. Die Legende besagt, dass dieses Talent auf die Vision der Mutter der Imagenasis zurückgeht: die Kappas zu den Wächtern der Wasserwege zu machen, indem sie ihre eigenen Körper als Filter einsetzen, um die ewig fließende Klarheit zu bewahren.
Wenn ein Kappa zu viel Kontamination aufnimmt, verstopft es, wird schwächer und muss für eine längere Zeit ruhen, um seine Gesundheit wiederherzustellen. Daher erhalten große Kappa-Siedlungen sorgfältig einen speziellen Bereich mit reinem Wasser für individuelle Heilungszwecke.
Kappas sind hervorragende Partner für die Menschen in der Landwirtschaft, bei der Bewässerung und im Umweltschutz. Sie helfen bei der Be- und Entwässerung von Ackerland und sorgen dafür, dass das Wasser gleichmäßig über die Felder fließt, um Staunässe zu verhindern. Gleichzeitig sind Kappas geschickt darin, Unterwasserlecks in Deichen und Dämmen aufzuspüren und mit Steinen zu flicken, um potenziellen Überschwemmungskatastrophen vorzubeugen.
PS Hallo, unbekannter Freund.
Ich habe beschlossen, diese Worte als Grabinschrift für ein uraltes Imagenae-Volk zu schreiben, um diesem Volk, das kurz vor dem Aussterben steht, ein Denkmal zu setzen. Ich hoffe, dass künftige Leserinnen und Leser, die auf diese Zeilen stoßen, ein allgemeines Verständnis davon bekommen, wie die Kappas waren.
Aber ich bitte dich, nicht noch einmal Kappas zu imagenieren. Mein Volk hat lange unter der Verschmutzung und dem Dreck gelitten. Bitte, lass uns in Frieden in dieser Welt auf Leinwand ruhen.
Erinnere dich einfach daran, dass wir einst existiert haben. Das ist genug.