Interview zur Premiere von „Der Dunkelflammenritter erhebt sich“
Interview-Mitschrift von der Premiere des Superheldenfilms „Der Dunkelflammenritter erhebt sich“.
Interview zur Premiere von „Der Dunkelflammenritter erhebt sich“
Uma: Dies ist die Sondersendung des Penacony-Fernsehsenders mit dem Titel „Exemplarischer Filmführer“. Der von Fräulein Robin wärmstens empfohlene Blockbuster „Der Dunkelflammenritter erhebt sich“, der auf der historischen Schlacht basiert, in der Glamoths Eiserne Kavallerie Penacony im Kampf gegen den Schwarm unterstützt hat, ist endlich auf der Leinwand zu sehen. Uma: Ich stehe jetzt am Eingang des Themenparks der Clock-Studios. Wie ihr sehen könnt, strömen die Zuschauer in Scharen heraus. Hören wir mal, was sie über den Film zu sagen haben!
Interessierter Zuschauer Oh, welche Zerstörung? Ich weiß es nicht. Ich war es jedenfalls nicht. Ich bin nur ein Tourist, der heute zufällig einen Film gesehen hat. Oh, du meinst Glamoths Eiserne Kavallerie? Die Eröffnungsszene mit der Eisernen Kavallerie im Kampf gegen den Schwarm war ziemlich tragisch. Der Protagonist, du weißt schon, der Blechmann, entdeckt Spuren der Ausbreitung, nachdem er in Penacony gelandet ist. Trotzdem beschließt er, die Einheimischen im Kampf gegen die Schwarmkatastrophe zu unterstützen. Wirklich rührend. Oh, nein, ich bin nicht von hier. Wie ich schon sagte, ich bin nur ein Tourist.
Robins Fan Ich bin wegen Fräulein Robins Titelsong gekommen! Ich war letztes Mal auf ihrer Roadshow und Fräulein Robin hat mir diesen Film wärmstens empfohlen. Sie sagte: „Klar, wenn man diese Geschichte verfilmt, kann man etwas Fiktion hineinmischen ... Aber wir müssen uns zuerst erinnern, bevor wir verstehen. Und irgendwann in der Zukunft werden wir bereit sein, die Wahrheit selbst zu enträtseln.“ In der Tat, ohne diesen Film hätte ich von diesem Teil der Geschichte Penaconys nie etwas erfahren!
Professioneller Kritiker Der Film dreht sich um AR-214, ein Mitglied von Glamoths Eiserner Kavallerie, die während der Schwarmkatastrophe versehentlich nach Penacony gekommen ist. Sie wird mit den Qualen konfrontiert, die das Entropieverlust-Syndrom mit sich bringt, und indem sie Asdana hilft, entdeckt sie den Sinn ihres Daseins wieder und erhält wahrhaftig ihren eigenen Namen. Die Schlussszene, in der sie ihren Mech abnimmt und als echtes Mädchen in die Menge von Penacony tritt, um sich dann mit einem Lächeln wieder umzudrehen, war sehr bewegend. Ich gebe zu, dass ich stark bezweifle, dass dies historisch korrekt ist. Aber vielleicht ist das eine kleine Freiheit, die sich der Filmemacher nehmen kann. Die Geschichte selbst könnte zu schwergewichtig für uns sein, um sie vollständig zu begreifen, aber zumindest in dieser Geschichte hat man sich dafür entschieden, dem Mädchen ein möglichst sanftes Ende zu gönnen ...
Ein emotionaler Zuschauer *Schnief* ... Als sie ihre Maske abnahm, wurde mir endlich klar, dass sie nur ein zartes Mädchen war ... Angesichts der Missverständnisse, die Penacony in Bezug auf sie hatte, hätte sie einfach gehen können. Stattdessen trug sie stillschweigend die Schuld an der Schwarmkatastrophe und übernahm die Verantwortung, Penacony zu retten ... Gut, dass die Wahrheit endlich ans Licht gekommen ist ... *schnief* ... Herr Regisseur, Sie schulden mir etwas für diese Tränen ...
Geschichtsfanatiker Dieses Werk ist ein Produkt von echter Hingabe. Die Liebe zum Detail ist bemerkenswert. Viele glauben zum Beispiel, dass es Glamoths Eiserne Kavallerie AR-214 war, die die Schwarmkatastrophe ausgelöst hat. Unzählige Filme und sogar schriftliche Aufzeichnungen wiederholen diesen Fehler. Aber dieser Film stützt sich penibel auf historische Recherchen, um den wahren Ursprung des Schwarms zu enthüllen. Und die Requisiten sind so sorgfältig gearbeitet, dass man fast vermuten könnte, das Requisitenteam hätte echte Glamoth-Mechs gesehen ... Ich muss sagen, dass die Zuschauer immer erkennen können, wenn ein Film mit Respekt, harter Arbeit und Aufrichtigkeit gemacht wird.
Uma: So, das war’s dann mit unseren Zuschauerinterviews! Uma: Als ausführender Produzent von „Der Dunkelflammenritter erhebt sich“ hat Herr Reca auch den Regieassistenten zur Premierenfeier eingeladen. Warst du überrascht, als Fräulein Robin zum ersten Mal eine Zusammenarbeit im Namen der Familie Eichenblatt vorgeschlagen hat? Wie findest du es, dass sie darauf bestanden hat, die Glamoths Eiserne Kavallerie als Thema zu wählen? Und gab es während der Dreharbeiten irgendwelche unvergesslichen Momente, die du mit uns teilen kannst?