Verfügbar auf Figurenstufe 60
Seit Tohsaka einen Bund mit der Göttin geschlossen hat, haben die Reisen durch die Ebenen und Dimensionen eine ziemlich bizarre Wendung genommen.
„Wie soll ich es ausdrücken? ... Es fühlt sich einfach so an, als würde ich ständig an seltsamen Orten landen und in merkwürdige Situationen geraten.“
„Zum Beispiel bin ich einmal versehentlich in eine Militärfestung irgendeines x-beliebigen interstellaren Imperiums gestolpert ... Gerade als ich verzweifelt nach einem Versteck suchte, merkte ich, dass sie mich überhaupt nicht sehen konnten! Ich konnte umherspazieren, wo immer ich wollte, wie ein Geist.“
„Ein anderes Mal besuchte ich ein Museum auf einem Asteroiden, nur um festzustellen, dass es voller Fälschungen war! Der Kurator behauptete, dass jemand, der genau wie ich aussah, vor viertausend Jahren alle echten Artefakte gestohlen hätte!“
„Oh, und hör dir das an! Es gab diese scheinbar ganz normale Stadt, in der das Gesetz strengstens verbot, in der Öffentlichkeit ‚Ich verspreche‘ zu sagen. Jeder, der gegen diese Regel verstieß, wurde gezwungen, ihre philosophische Abhandlung ‚Über die Unzuverlässigkeit von Versprechen‘ handschriftlich abzuschreiben.“
„Ich habe mich beiläufig nach der Herkunft des Buchs erkundigt. Die Einheimischen erzählten mir, dass alles vor dreitausend Jahren mit einer Notiz anfing, die von einer durchreisenden Göttin hinterlassen und von Generationen von Philosophen immer weiter ergänzt wurde, bis sie zu einer kompletten Abhandlung wurde!“
„Und die allererste Seite dieses Buches enthält nur einen einzigen Satz: ‚Ich verspreche‘ ...“
... ABER!
Auch wenn es schwer zu glauben ist, muss man fairerweise sagen, dass Ishtar immer noch eine gütige Göttin ist.
Zumindest in den Mythen hat sie den Sterblichen nie direkt ihr Hab und Gut geraubt.
*Etwas verschmierte Handschrift*
Wann immer eine Zivilisation einen Beschützer brauchte, trat sie stets an, um den Gegner der Zivilisation zu bekämpfen, auch wenn sie voller unaufrichtiger Beschwerden war und hartnäckig ihre Preise in die Höhe trieb.
Was noch seltener vorkam: Wenn sie erkannte, dass sie eigentlich einem Tyrannen half, konnte sie alte Pakte entschlossen aufkündigen, den Assyrern ihren Schutz entziehen und den Babyloniern zu ihrer epischen Rache verhelfen.
*Anmerkung des Autors: Während des Schreibprozesses wurde ich in keiner Weise von der edlen Herrin des Himmels, Ishtar, oder ihr nahestehenden Personen durch Andeutungen beeinflusst, bestochen oder gewaltsam genötigt.*
„Irgendein eingebildeter Lehrer am Uhrenturm behauptete, dass DIES der wahre Grund war, warum ich einen Bund mit der Venusgöttin schließen konnte ...“
„Für was für einen Menschen hält er mich eigentlich?“
Also gut, tun wir einfach mal so, als hätte Fräulein Tohsaka noch nie unaufrichtige Beschwerden geäußert oder hartnäckig ihre Preise in die Höhe betrieben und als hätte sie auch keine Erfahrung damit, den Heiligen Kelch anfangs gewinnen zu wollen, nur um ihn am Ende entschlossen zu zerstören.
Aber selbst dann scheint es immer noch eine Verbindung zwischen Tohsaka und Ishtar zu geben, die uns staunen lässt ...